“Während CDU und FDP über die Windenergie im Streit liegen, hat sich die SPD- Fraktion praxisnah zum Thema Re- Powering positioniert”, erklärt der Landtagsabgeordnete André Stinka nach einem SPD- Vorstoß für moderne Windkraft in Nordrhein- Westfalen. “Windkraft hat ein großes Wertschöpfungspotenzial: Über 84.000 Menschen waren 2007 deutschlandweit in dieser Branche beschäftigt, bis 2020 werden es nach einer Prognose des Bundesumweltministeriums 112.000 sein”, so Stinka weiter, “die Windkraft wächst, und sie wird immer effizienter. Auf dem Festland Re- Powering das Mittel der Wahl. Denn: Bei halbem Anlagebestand kann das Doppelte an Leistung erzielt werden.” Die Landesregierung sei deshalb gefordert, das Erneuern alter Anlagen durch leistungsfähigere neue nicht länger zu behindern.
Die Windenergie ist auf Landes- und Bundesebene feste Säule der Klimapolitik der Sozialdemokraten, das konnte Stinka zuletzt wieder in einem Gespräch mit Sigmar Gabriel und Hannelore Kraft bestätigt finden. In der nordrhein- westfälischen Landesregierung hat sich unterdessen die FDP als eigentlicher Blockierer herausgestellt: “Die CDU um Minister Uhlenberg hat mittlerweile erkannt, dass das Re- Powering zum Erreichen der Klimaschutzziele alternativlos ist”, weiß André Stinka, “und nicht zuletzt kommt es auch den berechtigten Interessen der Anwohner viel besser entgegen als die bisherige Politik von Schwarz- Gelb.” Mithilfe des Re- Powerings sei mehr Leistung bei weniger Belastung erreichbar: “Neue Anlagen sind leiser, und nicht zuletzt braucht man dann auch weniger.” Insgesamt ließe sich die Zahl der Anlagen in NRW auf unter 1000 senken – bei gleichzeitiger Steigerung des Beitrags für die Stromerzeugung.





