Umwelt- und Naturschutz gehören für mich zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Was könnte uns mehr angehen, als die Welt, in der wir leben? Wir sind es uns selbst, unseren Mitmenschen und vor allem unseren Kindern schuldig, unsere Welt so gut wie möglich zu bewahren und zu schützen.
Eine gute Umweltpolitik muss dabei zwei Anforderungen gerecht werden: Sie muss unsere Umwelt schützen und gleichzeitig dem Menschen dienen. Das bedeutet: Umwelt- und Wirtschaftspolitik können heute nur noch miteinander und nicht gegeneinander funktionieren. Gerade im Mittelstand entstehen durch Umweltschutz viele innovative Arbeitsplätze, die helfen den Strukturwandel in unserem Land besser bewältigen zu können. Hier müssen wir Vorreiter werden.
Besonders wichtig ist mir auch die Umweltgerechtigkeit, diese wird leider oft vergessen. An den Folgen von Umweltverschmutzung und Klimawandel leiden als erstes sozial schwache und arme Menschen – in Deutschland und weltweit. Wir können das an einfachen Beispielen sehen: An den großen Durchgangsstraßen, wo es laut und schmutzig ist, wohnen nur diejenigen, die sich woanders keine Wohnung leisten können. An hohen Heizkostenrechnungen leiden besonders diejenigen, die sich keine modernen, sparsamen Heizungen leisten können und in schlecht isolierten Wohnungen und Häusern wohnen. Und weltweit betrachtet sind es besonders die armen Menschen, die an Schadstoffen leiden, schlechte Luft atmen, ungesundes Essen bekommen und am Arbeitsplatz geschädigt werden.
Hier gilt es, Umweltschutz für die Menschen zu betreiben.

