Wirtschaft

Ohne eine gute, florierende Wirtschaft kann es für niemanden Wohlstand geben. Es gehört daher, davon bin ich überzeugt, zu einer echten sozialdemokratischen Politik dazu, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Für einen Sozialdemokraten ist das aber mehr, als das nicht enden wollende “Steuersenkungs- und Arbeitnehmerrechte abschaffen”-Mantra einer bekannten angeblich liberalen Partei.

Unsere Wirtschaftspolitik zielt dagegen auf nachhaltiges Wachstum und respektiert knappe Ressourcen. Sie bezweckt die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die den Menschen ein würdevolles Leben ohne staatliche Zuschüsse ermöglichen. Unsere Wirtschaftspolitik zielt nicht auf den billigsten sondern auf den besten Standort.

Zu einem guten Standort gehören auch gut gebildete Menschen, eine saubere Umwelt und natürlich Sicherheit. Nur so können Unternehmen optimale Bedingungen vorfinden. Und nur so können Unternehmen sich etablieren und langfristig wachsen.

Industrieland NRW? Ja!

Eine besondere Herausforderung ist es, die Anforderungen eines Industrielandes mit den Anforderungen des Umweltschutzes zu vereinen. Die Groß- und Schwerindustrie ist nach wie vor die zentrale, wichtigste Säule der Wirtschaft in NRW. Dies wird erst auf den zweiten Blick deutlich, geht doch die Zahl der direkt in der Industrie beschäftigten Arbeitnehmer seit Jahren kontinuierlich zurück – währenddessen der Dienstleistungssektor steigt. Dennoch hängen an der Industrie auch indirekt viele Arbeitsplätze, mehr als 50%.

Die Industrie hat in den letzten Jahren sowohl in NRW als auch in ganz Deutschland mit massiven Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Hier müssen wir Antworten finden und wieder besser erklären, wie wichtig die Industrie – und damit auch Industriestandorte – für unsere Gesellschaft ist.