(Von links nach rechts) Matthias Löb (Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe), André Stinka (Abgeordneter des Landtags NRW, SPD), Josef Kuhlmann (Kaufmännischer Leiter des Anna-Katharinenstifts Karthaus), Bruno Gerding (Personalleiter im Anna-Katharinenstift), Olaf Schlief (SPD Dülmen) und Christoph Lowens (Leiter der Werkstätten Karthaus).

André Stinka besucht Anna-Katharinenstift Karthaus

Der Dülmener Landtagsabgeordnete André Stinka besuchte das Anna-Katharinenstift Karthaus und informierte sich vor Ort über die Arbeit, die Herausforderungen und die Möglichkeiten, die das Stift bietet.

Wohnformen gibt es mittlerweile viele: Sie sind so vielfältig wie noch nie. Das zeigt sich auch im Anna-Katharinenstift. Betreute Wohngruppe, Einzelapartments, Paarwohnungen, Wohngemeinschaften und auch Plätze für die Kurzzeitpflege werden im Anna-Katharinenstift angeboten. Im Anna-Katharinenstift wird ein Lebensumfeld für Menschen mit Behinderungen geschaffen, in dem sich jeder Einzelne entsprechend seiner Bedürfnisse und Vorlieben wohlfühlen soll. Dabei ist das Spektrum an Möglichkeiten neben den Wohnformen auch im Bereich der Arbeit sowie der Gestaltung der Freizeit groß.

André Stinka weiß um die Bedeutung des Anna-Katharinenstifts: „Man kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig solche Angebote sind. Ich finde es großartig, dass man es hier im Stift und in den Werkstätten schafft, besondere Menschen durch individuelle Unterstützung und Förderung in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass jeder nach seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen arbeiten und wohnen kann sowie im Alltag begleitet wird. Immer mit Blick darauf, dass jedem Einzelnen ein Höchstmaß an Eigenständigkeit und Eigenverantwortung ermöglicht wird. Die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Ehrenamtlichen verdient großen Respekt und Anerkennung.“

Das Stift sowie die Werkstätten plagen leider auch ganz ähnliche Probleme wie viele Mittelständler in Dülmen: „Es gibt offenbar gravierende Probleme, bezahlbaren Wohnraum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Auch der öffentliche Nahverkehr ist unzureichend ausgebaut. In der Folge kämpft man mit dem Fachkräftemangel“, berichtet der Landtagsabgeordnete aus den gemeinsamen Gesprächen. „Es wird vor Ort schon vieles versucht, zum Beispiel die Verbesserung von Arbeitszeitmodellen. Die öffentliche Hand muss allerdings mitziehen und dringend mehr in die Infrastruktur investieren“, fordert Stinka. Auch zum Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung wurden Stinka Fragen mit auf den Weg gegeben. „Ich werde nachhaken und mich schon bald wieder in Karthaus melden“, verspricht der Dülmener Landtagsabgeordnete die Fragen zu beantworten.