Fehlernährung führt zu Fehlentwicklung: Stinka MdL und Schulte MdB diskutieren zu gesunder Ernährung und sozialer Ungleichheit

Bildunterschrift (v.l.n.r./v.v.n.h.): Ursula Tenberge-Weber, Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung; Ursula Schulte MdB; André Stinka MdL; Annette Watermann-Krass MdL; Dr. Simone Weyers, Institut für medizinische Soziologie der Universität Düsseldorf.

Fehlernährung ist ungesund. Das ist keine neue Erkenntnis. Und dennoch wird dem Thema in der öffentlichen Diskussion nicht der Stellenwert eingeräumt, der notwendig und angemessen wäre, ist sich der SPD-Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion André Stinka sicher. Und genau deshalb führte die SPD-Landtagsfraktion in Düsseldorf hierzu nun ein Fachgespräch mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik durch.

„Nicht alle Bevölkerungsgruppen sind im selben Ausmaß von Fehlernährung betroffen. Häufig ernähren sich Menschen mit einem niedrigeren sozialen Status ungünstiger als Personen aus höheren Statusgruppen“, so das Fazit von Dr. Simone Weyers von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mit von der Partie waren auch Ursula Tenberger-Weber von der Vernetzungsstelle KiTa- und Schulverpflegung sowie Ursula Schulte als ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

Für die SPD-Fraktionen in Düsseldorf und Berlin gehört das Thema „gesunde und ausgewogene Ernährung“ zum sozialdemokratischen Markenkern. Die SPD-Fraktionen in Bund und Land werden sich daher in den nächsten Monaten intensiv mit der Thematik beschäftigen. „Ausgewogene Ernährung ist ein Grundpfeiler für gesundes Aufwachsen von Kindern“, so Stinka.

„In einem ersten Schritt benötigen wir eine für alle Kinder zugängliche, vom Geldbeutel der Eltern unabhängige KiTa- und Schulverpflegung und das Umsetzen von Qualitätsstandards in den Gemeinschaftsküchen. Auch beim Thema „Ernährung und Bildung“ müssen Bund und Länder noch enger zusammenarbeiten“, erläutern Schulte und Stinka.