Bildunterschrift (v.l.n.r.): André Stinka MdL, Geschäftsführerin Monika Schulz-Wehrmeyer, Vorsitzende Bärbel Bleiker und Ehrenamtskoordinatorin Dagmar Klose.

Stinka tauscht sich mit Sozialdienst katholischer Frauen in Dülmen aus

Zu einem Austausch über die Ehrenamtsarbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Dülmen e.V. traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka. Im Gespräch mit der Geschäftsführerin Monika Schulz-Wehrmeyer, der Vorsitzenden Bärbel Bleiker und der Ehrenamtskoordinatorin Dagmar Klose stand insbesondere die Finanzierung von Betreuungsvereinen im Fokus.

Schulz-Wehrmeyer lobte zunächst die Grundzüge der Landesförderung für Betreuungsvereine wie den SkF. „Für unsere Querschnittsarbeit ist dies enorm wichtig“, betont die Geschäftsführerin. Durch die Anhebung der Basisförderung konnten auch Bedarfe von kleineren Betreuungsvereinen gedeckt werden. Damit einhergehend wurde jedoch die Bonusförderung, die pro Ehrenamtler/in ausgezahlt wird, verringert. „Für uns als großer Verein mit über 130 Ehrenamtlichen ist das sehr schwierig“, ergänzt Bleiker. Zudem stiegen durch die Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes die Anforderungen weiter, sodass die Arbeit der Ehrenamtlichen eingeschränkt werde. Ein Teufelskreis: „Unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen die Ehrenamtlichen noch stärker bei Formularen und Beratung unterstützen, uns steht jedoch weniger Geld durch die Verringerung der Pro-Kopf-Förderung zur Verfügung“, beklagt Schulz-Wehrmeyer. „Hier herrscht dringend Nachholbedarf, was die Pro-Kopf-Förderung angeht“, so Schulz-Wehrmeyer weiter.

André Stinka dankte dem Verein zunächst für die unverzichtbare Arbeit. „Vor Ort ein solch großes –  größtenteils ehrenamtliches – Leistungsspektrum anbieten und aufrechterhalten zu können, ist großartig“, betonte der Landtagsabgeordnete. Den Unmut über die nicht ausreichende Unterstützung seitens des Landes und des Bundes kann er nachvollziehen: „Ausgaben im Bereich Soziales sind immer ein harter und schwerer Kampf, den es aber zu führen gilt – denn das Engagement ist von unmessbarem Wert für unsere Gesellschaft“, betonte Stinka und versprach, die Bedenken der engagierten Frauen in Düsseldorf zu platzieren: „Bei Mängeln muss nachgebessert werden. Die ehrenamtliche Arbeit ist ein hohes Gut, die es zu unterstützen gilt.“