Mein Wahlkreis

Mein Wahlkreis heißt Coesfeld II und trägt die Wahlkreisnummer 80. Zu meinem Wahlkreis gehören die Gemeinden Ascheberg, Dülmen, Lüdinghausen, Nordkirchen, Nottuln, Olfen und Senden im Kreis Coesfeld.


Im Kreis Coesfeld liegen meine Wurzeln, hier komme ich her und hier habe ich große Teile meines Lebens verbracht. Zum Nachdenken suche ich auch heute noch genauso wie früher meinen Lieblingsplatz im Dülmener Wildpark auf. Ich weiß aber auch, wie wichtig der Blick über den Tellerrand, über das Münsterland hinaus ist, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Die Mischung aus Bodenständigkeit und Offenheit für neue Ideen ist für mich die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche politische Arbeit für den Kreis Coesfeld.

Seit 1990 mache ich im Kreis Coesfeld Politik. Etwas für die Menschen hier zu erreichen, etwas für die Zukunft des Kreises zu bewegen: Das ist mein ganz persönlicher Ansporn für diese Arbeit. Der Kreis Coesfeld ist durch eine ländliche Struktur mit kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt. Die Lebensqualität ist sehr hoch, viele Menschen hier sind ehrenamtlich tätig.

Dieses Engagement gibt mir als Abgeordnetem immer wieder Impulse für die wichtigen Themen, bei denen wir politisch etwas erreichen müssen. Wie geht es weiter mit dem öffentlichen Personennahverkehr? Was ist mit einer guten ärztlichen Versorgung? Wie können Fachkräfte für unsere Region begeistern? Diese Fragen sind für meine Arbeit für den Kreis maßgeblich. Mein politisches Engagement bewegt sich dabei immer zwischen Idealen, die es zu erreichen gilt und pragmatischen Lösungsansätzen.

Besonderes Highlight für mich: Die Sommerradtour durch meinen Wahlkreis.

Seit 1985 ist meine politische Heimat die SPD. In meiner Heimatstadt Dülmen und im Kreis Coesfeld habe ich bereits in unterschiedlichsten politischen Funktionen und Ämtern gearbeitet, bzw. arbeite auch heute noch in einigen davon. So bin ich der Vorsitzende meiner Partei im Kreis Coesfeld und war von 2004 bis 2009 stellvertretender Landrat.

Politik bedeutet mitreden und sich einsetzen wollen. Für mich war das jedenfalls immer ein großes Bedürfnis. Ich habe früh begonnen, mich politisch zu engagieren. Mit 20 bin ich in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands eingetreten und habe dort an den verschiedensten Stellen mitgemacht.

Mitmachen in einer Partei – das bedeutet vor allem viele Stunden ehrenamtliche Arbeit. Da wollen Veranstaltungen organisiert, Mitglieder betreut, Briefe geschrieben und hundertfach eingetütet werden. Dazu werden in Wahlkämpfen Plakate geklebt und Infostände besetzt.

Klar, es gibt neben dem politischen Engagement einfachere und bestimmt einige „angesagtere“ Dinge. Das Tempo in der Politik ist manchmal auch quälend langsam. Aber mich haben gerade die Schwierigkeiten politischer Beteiligung immer angespornt, weil sich gerade hier die wichtigen Fragen entscheiden. Es nützt nichts, wenn man Entscheidungen immer nur anderen überlässt und sich dann danach beschwert.

Franz Müntefering hat dazu einmal passend gesagt:

„Lasst euch nicht beirren. Die, die sich anstrengen, die in der Demokratie sich engagieren, auch wenn sie Fehler machen – und wir machen Fehler – die sind tausendmal gerechtfertigter als alle die draussen rumsitzen auf der Tribüne und sich das Maul zerreissen. Das muss man dann mit Selbstbewusstsein als politisch Handelnder dann auch mal sagen. Macht Politik! Strengt euch an! Helft mit, dass wir einen guten Weg gehen können.“